Mitglied

Dr. Jürgen Thömmes

Die betriebswirtschaftliche und die menschliche Seite unternehmerischen Erfolgs
Strategische Ausrichtung ebenso wie Strategieumsetzung mit Unternehmern und Führungskräften sind mein Tätigkeitsschwerpunkt. Für komplementäre Ansätze begeistere ich mich am stärksten, und zwar aufgrund sehr positiver Erfahrungen in Projekten: Das heißt einerseits rationale Ansatzpunkte, die Logik der Zahlen sowie betriebswirtschaftliche Standards in Kombination mit andererseits der psychologischen und emotionalen Seite von Leistung und unternehmerischem Erfolg. Solche Projekte brauchen mehrere erfahrene Berater, jeder absolut trittsicher auf seinem Terrain, gleichzeitig auch geländegängig in den Exzellenzfeldern der komplementär arbeitenden Kollegen. Also Mitglieder von context.

Der Mittelstand, insbesondere familiengeführte Unternehmen, sind seit vielen Jahren mein berufliches Zuhause. Sowohl in den Führungsstrukturen und Prozesslandschaften von Fertigungsunternehmen (Automotive, Nutzfahrzeuge, Maschinenbau, Flugzeugbau, Schienenfahrzeuge, Pharmazie) als auch bei unterschiedlichen Dienstleistern, insbesondere aus der IT, der Logistik, dem Handel und der Sicherheitsindustrie, bringe ich gestandene Projekterfahrungen mit.
Lehrbücher über Strategie helfen nach meiner Überzeugung nicht viel weiter, wenn es um kleinere, zumeist eng fokussierte Unternehmen geht. Das Erkennungsmerkmal einer praktikablen und durchhaltbaren Strategie für kleinere, nicht diversifizierte Unternehmen: sie ist eher eine Hypothese als ein Plan mit klaren Zielen, Vorgehensweisen und vorab definierten Handlungen. Formuliert wird, wie das Unternehmen sich wirksame Vorteile im Wettbewerb verschaffen könnte, nicht wie ein Ziel am wirtschaftlichsten erreicht werden sollte. Und das nach eingehender Analyse externer Marktfaktoren und interner Ressourcen.

Viele, insbesondere kleinere Familienunternehmen stehen an entscheidenden Wegmarken ihrer Entwicklung immer wieder vor der Frage: weiterführen innerhalb der Familie (unter teils erheblichen Risiken) oder an Dritte (Familienfremde) veräußern und damit die zweck- und sinnstiftende Tradition aufgeben? Dies stellt einen wesentlichen qualitativen Unterschied zur Steuerung eines diversifizierten Konzernportfolios dar. Bei Fragen der Unternehmensgründung, bei Übernahmen und Nachfolgeregelungen stehe ich Gesellschaftern auch regelmäßig mit Expertise aus den Bereichen freiwilliger Beirat oder Aufsichtsrat zur Verfügung – erworben durch diverse Forschungsprojekte an der Fachhochschule als auch durch eigene Tätigkeit in Beiräten und Verwaltungsräten.
Ein Kernsatz: Strategie für den Mittelstand, nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus Leidenschaft für echte Unternehmer, konzipiert und umgesetzt mit eigener Erfahrung als Geschäftsführer, Vorstand, Freiberufler, Beirat und Hochschullehrer.

Mein fachlicher Hintergrund

  • Qualitative Methoden aus der Arbeits- und Organisationspsychologie
  • Industrial Engineering
  • Geschäftsprozessmanagement
  • Komplementärberatung (Performance als Resultat rationaler und emotionaler Wirkungsfaktoren)
  • Projektarbeit in Deutsch, Englisch und Französisch

 

Vita
Jahrgang 1962, verheiratet, eine Tochter 2004
Studium in Trier und Paris, M.A., Dr. rer. pol. (Soziologie und Betriebswirtschaftslehre)
Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
Berufserfahrung außerhalb der Hochschule seit 1987 als Unternehmensberater und Trainer, 1998 bis 2008 tätig als Geschäftsführer und Vorstand in mittelständischen Beratungsunternehmen
Seit 2009 Professor für Mittelstandsmanagement an einer privaten Fachhochschule und freiberuflich tätig als beratender Betriebswirt
Mitglied im context Netzwerk seit 2010
Interessen u.a. Fotografie, Vintage Rennräder und Naturerlebnisse in der Vulkaneifel