PE-Beratung

Personalentwicklung in Zeiten des Wandels strategisch ausrichten

Die Qualität, die Wirksamkeit und die innerbetriebliche Bedeutung der Personalentwicklung hängen von ihrer strategischen Ausrichtung ab, davon, wie sie die grundlegenden Ziele, Aufgabenschwerpunkte und Leitbilder einer Organisation aufgreift und umsetzt. Zur strategischen Gestaltung der Personalentwicklung zählt vor allem eine Klärung der langfristigen und übergreifenden Zielsetzungen der Personalentwicklung. Sie enthalten Antworten auf die Fragen, welche Fähigkeiten und Einstellungen der Mitarbeiter für die Verwirklichung der Organisationsziele und -aufgaben benötigt werden, und in welchen Bereichen und bei welchen Zielgruppen die größten Anstrengungen und Entwicklungen notwendig sind. Maßnahmen der strategieumsetzenden Personalentwicklung sind also als Investitionen zu behandeln und zu werten, die die Wertschöpfung eines Unternehmens langfristig und dauerhaft unterstützen.

Diese Voraussetzung zielt darauf, dass

  • die wichtigsten Wertschöpfungs- und Leistungsbereiche personalentwicklerisch unterstützt werden,

  • Personalentwicklungs-Instrumente zur Umsetzung von Zielen und Organisationsgrundsätzen genutzt werden,

  • die Personalentwicklung an andere Aktivitäten und Organisationsentwicklungsmaßnahmen angebunden wird,

  • innerhalb der Vielzahl von möglichen Personalentwicklungs-Aktivitäten Schwerpunkte bei den strategischen Bedarfen und bei dazugehörenden Schlüsselpositionsinhabern gesetzt werden,

  • die interne Kommunikation über Zielsetzungen der Personalentwicklung prägnant wird, und

  • Anforderungsprofile strategisch ausgerichtet werden können.

Die Entscheidung über die strategischen Personalentwicklungs-Ziele ist eine nicht delegierbare Aufgabe der obersten Führungsebene.

Die oben stehende Grafik (nach Dr. Rolf Th. Stiefel) zeigt die wichtigsten Geschäftsfelder einer strategieumsetzenden Personalentwicklung. Die Matrix bietet die Möglichkeit, die PE-Aktivitäten im Unternehgmen zu strukturieren, zu bewerten und inhaltlich zu fokussieren. Vor allem die Ansprache des gesamten Managements zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen fehlt häufig im Portfolio. Auch die zunehmend diskutierten Modelle der Agilität können aus unserer Sicht  nur in diesem Geschäftsfeld als Kultur stiftende Maßnahme sinnvoll bearbeitet werden. Wird ein anderer Ansatz gefahren, entdecken wir immer wieder alten Wein in neuen Schläuchen.

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